Friedrich, so viel steht fest, wurde im Oktober 2013 über einen möglichen Fall Edathy informiert, nach Angaben seines Sprechers von seinem Staatssekretär. Das Bundeskriminalamt (BKA) hatte dem Beamten demnach den Hinweis gegeben, dass der Name des SPD-Innenexperten bei internationalen Ermittlungen aufgetaucht sei. Nach SPIEGEL-Informationen ging es dabei um Erkenntnisse der kanadischen Behörden über ein Netzwerk, das weltweit mit Kinderpornos handelte.