Eine Sparte, die „Arbeitsgruppe Musik“, ein starker Lobbyverband der arrivierten Musikszene, erfuhr außerordentliche Bevorzugung. Gegründet hat sich dieser Zusammenschluss bereits vor dem offiziellen Beginn des KEP-Prozesses insbesondere auf Initiative von Kulturreferent Klemens Unger. Pop, Punk und Rock kommen dort so gut wie nicht vor, dafür sitzen z.B. sechs Vertreter für Kirchenmusik in der 16köpfigen Gruppe. oder etwa der – Unger direkt unterstellte – Leiter der städtischen Sing- und Musikschule. Unger, der qua Amt vorgeblich neutral agieren sollte, war regelmäßig bei den Sitzungen dieser Arbeitsgruppe mit dabei und hat sie mitbestimmt. Um diesen Umstand im Nachhinein zu verschleiern, wurden sogar offizielle Protokolle auf den Internetseiten der Stadt geändert.