13.10.2014 - 13:56 [ Evelyn Hecht-Galinski ]

Jerusalem und Athen

Gilad Atzmons Buch “The Wandering Who” über jüdische Identitätspolitik hat in den drei Jahren seit seiner Veröffentlichung zu höchst unterschiedlichen Reaktionen und ausgesprochen lebhaften Debatten geführt, wie ein Blick auf die Wikipedia-Seite des umstrittenen Autors zeigt. Einige sehen ihn als inspirierten Streiter für Gerechtigkeit, als unerschrockenen Impulsgeber, ja als Propheten, andere verachten ihn als einen “Antisemiten” und verteufeln ihn als Seelenfänger im Sumpf rechtsextremen Gedankenguts. Was steht drin im prophetischen Teufelsbuch? Was sagen die Leute darüber? Was soll man davon halten?