1985 gründeten Vertreter der Parlamente von Grönland, Island und den Färöern den „Westnordischen Rat der parlamentarischen Zusammenarbeit“, der seit 1997 den kürzeren Namen „Westnordischer Rat“ trägt. Damit schufen die drei Länder sich ein gemeinsames Forum für ihre internationalen Beziehungen. Bei einer Sitzung des Rates im Jahr 1986 beschlossen die Abgeordneten, die westnordische Region zur nuklearwaffenfreien Zone zu erklären.[6] Damit stehen sie bis heute in Opposition zur NATO-Atomwaffenpolitik, wie sie auch von der Bundesrepublik mitgetragen wurde und wird.