Auch die starke Betonung plebiszitärer Elemente in der italienischen Verfassung würde beschnitten. Mit dem Referendum geht eine Wahlrechtsreform einher, das sogenannte „Italicum“, sowie eine Reform der Volksinitiativen. Diese sollen künftig dreimal so viele Unterschriften erfordern wie bisher, nämlich 150.000 statt 50.000; für ein Abrogatives Referendum (um ein beschlossenes Gesetz zu verhindern) sind künftig 800.000 statt bisher 500.000 Unterschriften nötig. Um Kosten zu sparen, sieht die Reform auch die Abschaffung der Provinzen vor, mit Ausnahme der autonomen Provinzen Trento und Bolzano. Auch der Nationalrat für Wirtschaft und Arbeit (Cnel) soll ersatzlos gestrichen werden.