23.12.2010 - 10:06 [ freitag.de ]

Irrwitzige Transportpläne

Ein „heißer Meiler“ des 1956 gegründeten Atomforschungszentrum Jülich wurde offensichtlich ganze 21 Jahre lang mit zu hohen Temperaturen gefahren. In der Folge verstrahlten die etwa 300.000 mit Brennstoff gefüllten Graphitkugeln den Reaktorkern mit hohen Mengen radioaktiven Isotopen wie Cäsium-137 und Strontium-90. Am verstrahlten Ex-Forschungsreaktor Jülich lagern heute 152 Castoren. Die Atomwirtschaft will die heiße Fracht nun aus Kostengründen nach Ahaus verschieben.