03.12.2013 - 04:12 [ Gentrification Blog ]

Interview: Die Stadt für alle – ein absurder Traum (Süddeutsche Zeitung)

Das Grundmotiv ist: Wenn ich den Markt spielen lasse, dann produziert er diese sozialen Ungerechtigkeiten. Notwendigerweise. Wenn ich mich als Stadt oder als Staat aus der Verantwortung stehle, dann überlasse ich das Feld den Marktkräften. Wir können das bei allen drei Steuerungswerkzeugen sehen, mit denen die öffentliche Hand Einfluss auf den Wohnungsmarkt nehmen kann – das sind Geld, Recht und Eigentum. In allen drei Bereichen haben wir einen Dreiklang aus Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung. In allen drei hat sich der Staat in den letzten 20 Jahren zurückgezogen.