20.04.2015 - 19:20 [ Portal amerika21.de ]

Internationale Auszeichnung für indigene Aktivistin aus Honduras

Cáceres erhält den Preis für ihr Engagement in Zusammenhang mit dem Konflikt um das Staudammprojekt Agua Zarca in der Region Río Blanco. Die im COPINH organisierte Bevölkerung wehrt sich seit mehreren Jahren trotz anhaltender Repression gegen den Bau des Staudamms auf ihrem Territorium. Dabei gelang es, den Bau in den vergangenen zwei Jahren durch friedliche Aktionen zu stoppen und den Rückzug des chinesischen Unternehmens Sinohydro sowie des zentralamerikanischen Entwicklungsfonds CAMIF aus dem Projekt zu bewirken. Cáceres und weitere Aktivisten des COPINH werden aufgrund ihrer Arbeit stark bedroht und kriminalisiert. Trotz zahlreicher Menschenrechtsverletzungen und der Kritik honduranischer und internationaler Organisationen beteiligt sich das deutsche Unternehmen Siemens über das Joint-Venture Voith Hydro weiterhin an dem Projekt Agua Zarca.