Ende März berichtete Klaus Landefeld im Geheimdienst-Untersuchungsausschuss, wie der BND seit 2009 den Internet-Knoten DE-CIX anzapft. Dabei sagte er auch Folgendes:
„Landefeld: Am 16. Juli und 24. Juli 13 gab es Gespräche bei der Bundesnetzagentur mit allen möglichen Bedarfsträgern und dem Generalbundesanwalt.
Ströbele: Wurde dabei besprochen, was mit den abgegriffenen Daten geschehen ist?
Landefeld: Das war Thema, aber nicht im Detail. Am 24. Juli wollten einige Bedarfsträger wissen, warum sie den Zugriff der US-Geheimdienste nicht auch haben und warum nicht für innerdeutsche Verkehre. Der Bedarf war da schnell.“
Das wollten wir genauer wissen, und haben alle Informationen und Dokumente zu den Treffen angefordert. Jetzt kam die Antwort – eine Ablehnung. Die Treffen hätten „nachteilige Auswirkungen auf Belange der inneren oder äußeren Sicherheit“: