In der Nordsee gab es allein seit dem Jahr 2000 weit mehr als 4000 Öllecks, aber nur in sieben Fällen wurden lachhafte Strafen auferlegt (die von den Gangstern aus der Portokasse bezahlt werden). Gleichzeitig wurden 167 neue Lizenzen verteilt.
In diesem Zeitraum wurden 1226 Tonnen in die Nordsee gespült, was 1 392 736 l Öl entspricht. Gleichzeitig brüstet sich das englische Ministerium für Energie und Klimawechsel (Decc) damit, dass „England eine der strengsten und erfolgreichsten Oil- und Gas Regulierungen habe, dass man eng mit der Industrie zusammenarbeite und den höchsten Standard für den Umweltschutz habe, der auch eingehalten werde“.
Von Greenpeace verlautete, dass es bedauerlich sei, wenn die Regierung solche großen Töne spucke, wo von ihren Öl-Plattformen ständig Öl auslaufe. Außerdem seien ein paar Tausender Strafe völlig belanglos