Direkt vor ihm rangiert Ulla Schmidt, die mit 109.000 Euro den besten Schnitt in der SPD-Fraktion macht. Der Großteil des Geldes stammt von einem Schweizer Pharmaunternehmen, in dessen Verwaltungsrat die frühere Gesundheitsministerin sitzt. Die Firma produziert auch in Deutschland, weshalb für das Portal abgeordnetenwatch.de ein »Interessenkonflikt auf der Hand« liegt. Das treffe auch auf andere Fälle zu, etwa wenn demnächst im Parlament ein Antrag der Linkspartei zum erleichterten Wechsel von Beamten aus der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung abgestimmt wird. Gleich mehrere Parlamentarier müssten dann als befangen gelten, weil sie auf der Gehaltsliste eines Privatversicherers stehen, darunter Hermann Otto Solms (FDP), Michael Hennrich (CDU) und Max Straubinger (CSU).