Bis zum Tod wies Wallace jede Schuld am Tod des Wärters von sich. Stattdessen habe man sie als unliebsame politische Aktivisten aus dem Weg räumen wollen. 41 Jahre lang saß Wallace in strenger Isolationshaft in einer sechs Quadratmeter großen Gefängniszelle. Er hatte dreimal die Woche, jeweils für eine Stunde alleine Hofgang. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International prangerte seit seiner Inhaftierung die menschenrechtsunwürdigen Haftbedingungen an, da Wallace der Zugang zu Büchern, Zeitungen und Fernsehen eingeschränkt worden sei. In all der Zeit sei es ihm niemals erlaubt gewesen zu arbeiten. Außerdem wurden die Gerichtsverfahren von Amnesty als unfair eingestuft, da die Verurteilung von Wallace hauptsächlich auf den Aussagen anderer Häftlinge basiere, wobei einer seine Angaben später widerrufen habe und ein anderer von der Gefängnisleitung bestochen worden sein soll. DNA-Spuren, die Wallace entlasten könnten, seien verloren gegangen. Selbst die Witwe des ermordeten Wächters sagte 2008, sie glaube nicht, dass Wallace und Woodfox die Täter waren.