Wie der Spiegel berichtet, haben Medienbilder von deutschen G3-Gewehren im Bürgerkriegsland Jemen für diplomatische Verwicklungen mit Saudi-Arabien gesorgt. Die Bundesregierung habe von Riad Aufklärung darüber gefordert, ob diese Heckler-&-Koch-Waffen aus einer Lizenzproduktion in Saudi-Arabien stammen.
Schon Anfang April habe der deutsche Botschafter Boris Ruge deshalb im saudi-arabischen Außenministerium vorgesprochen, einen Monat später habe das Auswärtige Amt beim Botschafter Ossama bin Abdul Majed Shobokshi in Berlin erneut auf Antwort gedrängt.