Der außenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion machte deutlich, dass das von Außenminister Westerwelle vorgestellte Konzept von einer „multipolaren Weltordnung“ ausgehe, die noch vor kurzem nicht als selbstverständlich angesehen wurde. Die Politik und die Gesellschaften Europas und des Westens „müssen lernen, mit der neuen Welt umzugehen.“ Dabei gelte es zu akzeptieren, dass die Entwicklung nicht zwangsläufig nach europäischem oder amerikanischem Vorbild ablaufe und stattdessen „Systeme mit eigener Legitimität“ entstünden.