07.08.2016 - 12:59 [ Informationsdienst Wissenschaft (IDW) ]

Gehirngebiete zur Unterscheidung von Gut und Böse

Zu diesen Ergebnissen gelangten die Neurowissenschaftler mit Hilfe emotional verwirrender Filme: Während die Studienteilnehmer in einem funktionellen Magnetresonanztomografen lagen, sahen sie Streifen wie Tarantinos “Reservoir Dogs”, in dem eine Person eine andere foltert, während sie lacht, tanzt und fröhlich die Unterhaltung mit ihrem Opfer sucht. Im Anschluss an die Filmszenen gaben die Probanden Auskunft darüber, ob für sie darin Konflikte enthalten waren und wie sehr die positiven oder negativen Elemente überwogen – sie die Ausschnitte also eher als angenehm oder unangenehm empfanden.