Ein Eisstoß, also Eisplatten, die sich übereinanderschichten und aufstauen, haben Teile der Niagarafälle gefrieren lassen. Auf der US-amerikanischen Seite der bekannten Wasserfälle wuchsen am Mittwoch (Ortszeit) bei minus 20 Grad Celsius Eiszapfen in die Tiefe und sorgten für ungewöhnliche Bilder. Laut historischen Aufzeichnungen sind die Niagarafälle vor über 165 Jahren zuletzt komplett zugefroren – 1848 staute ebenfalls ein Eisstoß die winterliche Durchflussmenge von im Schnitt 1415 Kubikmetern pro Sekunde auf.