Grund für die geplante Verlängerung sind Verzögerungen bei der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA in Parma. Diese will ihre Empfehlung zu einer Neuzulassung nach früheren Informationen erst Ende Oktober oder Anfang November abgeben statt wie ursprünglich vorgesehen Mitte August. Die EFSA will sich Zeit nehmen, um einen Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO von Ende Juli zu prüfen, der das Mittel als wahrscheinlich krebserregend einstuft. Da sie auf Grundlage des Efsa-Gutachtens über eine Neuzulassung entscheidet, will die EU-Kommission die Zulassung vorübergehend verlängern, um mehr Zeit zur Prüfung zu haben.