Es ist nachvollziehbar, dass Russland parlamentarischen Versammlungen im „Westen“ nicht recht über den Weg traut, ob es nun der Europarat ist oder das EU-Parlament. Dies erkennt man etwa anhand der Performance des Leiters der EU-Russland-Delegation, des Christdemokraten Othmar Karas. Er gibt demnächst eine Pressekonferenz mit Boris Belenkin von der russischen Menschenrechtsgruppe Memorial, bei der sicher nicht zur Sprache kommen wird, dass die NGO eine Front Group ist.