Der Preis der Harmonie liegt auf der Hand: Man muss und darf die Sprache der Eliten, die ihren Ausdruck in den Medien findet, nicht anzweifeln. Dass das bisweilen, zumindest in den letzten Jahrzehnten, gut funktioniert hat, ist zu großen Teilen der Lernfähigkeit und Ausstattung der Werkstätten der Macht zu verdanken. Diese stellten in Form der zahlreichen Thinktanks und Forschungseinrichtungen den Medien ausreichend linguistisches Rüstzeug zur Verfügung. Dazu kam noch die entsprechende verwaltungstechnische Regulierung in Form des zuverlässigen Besetzens von Schlüsselpositionen.