(16.1.2015) Im Juni 2014 stellt sich heraus (wie immer ohne irgendein Zutun der verantwortlichen Abgeordneten), dass die Internet-Telekommunikation des Bundestages und seiner Abgeordneten unter Kontrolle des U.S.-Konzern Verizon steht. Als dies (vor allem Dank ex-Soldat Daniel Lücking) öffentlich wird, beeilt sich das Innenministerium seiner Lordschaft Thomas de Maziere ein paar Blasen aufsteigen zu lassen und zu erklären, jaja, man wolle “die Leistungen” aus dem Vertrag mit Verizon “schrittweise nicht mehr in Anspruch nehmen”.
Im Klartext: bis heute hat Verizon, haben die assoziierten U.S.-Geheimdienste den Daumen drauf auf der Internet-Kommunikation der deutschen Parlamentsabgeordneten, sowie aller möglichen exekutiven Behörden. Und das hatten sie auch in den letzten Jahren, mitsamt ihrer lieben Kollegen im Apparat zu Deutschland.