Jorge Jurado: An dem Konzept wird seit sechs Jahren in Ecuador gearbeitet. Letztlich diskutieren wir: Wo sollen wir als Land hin, welches sind unsere Ziele, wollen wir uns genauso entwickeln, wie sich die Industriestaaten entwickelt haben oder sollen wir einen eigenen, anderen Weg suchen? Aus dieser Frage ist das Konzept des „Buen Vivir“ entstanden – aber das heißt längst nicht, dass dieser Prozess abgeschlossen ist. Das Konzept ist in unserer neuen Verfassung von 2008 fest verankert. Der neue Nationalplan für die Entwicklung Ecuadors 2012-13 trägt den Namen „Nationalplan für das gute Leben“.