(8.7.2017) Als „rechtlich äußerst fragwürdig“ bezeichnet die Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, Cornelia Haß, die Akkreditierungspraxis des Bundeskriminalamtes (BKA) beim G20 in Hamburg. Seit Freitag, 7. Juli, hätten sich mehrere dju-Mitglieder bei der juristischen Beratungsstelle der Gewerkschaft gemeldet, denen trotz bestehender Akkreditierung der Zugang zum internationalen Medienzentrum verweigert wurde. Am Eingang wurden sie im Beisein eines BKA-Mitarbeiters kontrolliert, und der BKA-Mitarbeiter entschied, wessen Akkreditierung entzogen wird. Die in allen Fällen gleichlautende abstrakte Begründung: Es gebe sicherheitsrelevante Erkenntnisse.