Am 13. März haben 38 Kämpfer der „Selbstverteidigung des Maidan“, mit Pistolen und Kalaschnikows bewaffnet, eine Bank in Kiew überfallen und verwüstet. Da es dort zur Zeit keine reguläre Polizei gibt, wurden schließlich Personenschutzkräfte der Sondereinheit „Titan“ dorthin beordert. Sie konnten die Täter festnehmen. Diese wurden jedoch später wieder aus der Haft entlassen, weil sie sich „Verdienste“ um den Maidan erworben haben und zudem der neuen Nationalgarde beitreten wollen. Andernorts werden im Namen der Revolution Tankstellen ausgeraubt.
Doch es geht auch organisierter: Sowohl die Selbstverteidigung des Maidan als auch der Rechte Sektor bieten mittlerweile Bewachungsleistungen für Unternehmen an. Kosten: zwischen 10.000 und 25.000 US-Dollar. Andernorts nennt man so etwas Schutzgelderpressung.