Um Russland machtpolitisch zu schwächen, beteiligt Deutschland sich am Aufmarsch der NATO in Osteuropa sowie an den Wirtschaftssanktionen, wenngleich diese auch der deutschen Industrie Schaden zufügen. Eine einseitige Annäherung zwischen Washington unter Trump und Moskau läge daher keinesfalls im deutschen Interesse. Es sei zwar „immer gut, wenn wir im Gespräch bleiben mit Russland“, erklärte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am 15. November nach Berichten über ein Gespräch zwischen Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Doch sei es „auch wichtig, dass wir unsere Grundsätze nicht vergessen“.