(1.12.2008) Der Freelancer Journalist Arun Asthhana berichtete in einem CBS-Interview, dass mehrere Attentäter vor den Massakern wochenlang im Haus der ultra-orthodoxen Chabad-Lubawitsch-Sekte in Mumbai lebten und
dort grosse Mengen Waffen und Munition gelagert hatten.
Das Haus war, erst knapp drei Tage nach Beginn der Anschlagsserie unter Beteiligung israelischer Sicherheitskräfte „gestürmt“ worden.
Vorher hatten indische Militärs und Polizeieinheiten tagelang nicht einmal den Raum um das Haus abgesperrt. Es herrschte ein absolutes Chaos, Hunderte von Schaulustigen drängelten sich auf der Strasse, ein indischer Polizei- und Militärsprecher nach dem anderen erklärte wortreich, warum man einfach nichts machen könne solang die israelischen Sicherheitskräfte nicht da seien um ihre Leute rauszuholen.
Nun – ganz so wurde das natürlich nicht gesagt. Aber genau darauf lief es hinaus.