(02.09.) Eile tut aus Sicht der Italiener Not – nicht nur, weil Libyen fĂĽr 14 Prozent der Eni-Ă–lförderung steht. Jahrzehntelang war der Ă–lkonzern aus dem Land der ehemaligen Kolonialherren Libyens die Nummer Eins im Ă–l- und Gasgeschäft mit Diktator Gaddafi. Mit seinem Fall, so die Sorge in Rom, könnte Enis Dominanz enden, schlimmstenfalls ein Vertrag annulliert werden, mit dem sich die Italiener bei Gaddafi Ă–l-Rechte bis 2042 sicherten. Zu ihrer – einstweiligen – Beruhigung hielt der Vorvertrag fest, die Zusammenarbeit zwischen Eni und dem Rebellen-Rat werde „unter Einhaltung des bestehenden Vertrages erfolgen“.