Griechenlands Staatspräsident Karolos Papoulias ist ein weiteres Mal von aufgebrachten Gegnern des Sparkurses ausgebuht worden und hat daraufhin eine Feier zum griechisch-orthodoxen Epiphanie-Fest verlassen. Erstmals bekamen aber auch die Bischöfe den Zorn der Griechen zu spüren. „Sag endlich was, Ieronymus!“, riefen Gläubige vor einer Kirche in Piräus, wo der Erzbischof von Athen eine Messe zelebrierte. Der soll die Beherrschung verloren haben: „Wir sind jahrelang mit Worten gefüttert worden, wir brauchen Taten.“