Was die Menschen dort also brauchen, ist zunächst eine anständige Versorgung vor Ort. Der Leiter eines Flüchtlingslagers im Nordirak hat im ZDF gerade die einfache Rechnung aufgemacht: Zehn Prozent der Gelder, die die EU jetzt für die Unterbringung von Flüchtlingen in ihren Mitgliedsländern ausgeben muss, würden reichen, die Menschen in die Region zu halten statt sie in die Arme von Schlepperbanden und auf lebensbedrohliche Fahrten über das Mittelmeer zu treiben.