30.11.2017 - 19:53 [ German Foreign Policy ]

Die Berliner Leuchtturmpolitik

Konkret nennt Röttgen Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien; die vier westeuropäischen Staaten sollten sich auf eine gemeinsame außenpolitische Linie verständigen und anschließend als „Leuchttürme“ agieren.[12] Die Interessen kleinerer und östlicher EU-Mitgliedstaaten sollten berücksichtigt werden. Habe man im kleineren Kreis eine einheitliche Außenpolitik entwickelt, sei die Aufnahme weiterer EU-Mitglieder in den Führungszirkel möglich: Man sei selbstverständlich „offen für die anderen“. Nur mit dem Voranpreschen weniger Staaten, urteilt Röttgen, könne man „ein international handlungsfähiges Europa schaffen“, das – so lässt sich der Abgeordnete zitieren – „auf Augenhöhe mit den USA und Russland“ auftritt.