Anstatt die „Sprachelemente“ der Botschaften sowie die unter Einflussnahme stehenden Diplomatenberichte zu lesen, sollten die Journalisten ganz einfach nach Ecuador fahren. Dort würden sie feststellen, dass die Presse die Regierung und den Präsidenten vollkommen frei verleumden und beschimpfen darf. Sie würden sogar sehen, dass es sehr schwierig ist, irgendein Buch oder Zeitung zu finden, die die Regierung unterstützt, weil es der lokalen Oligarchie dermaßen freisteht, gegen den Präsidenten loszuziehen. Da kann man leicht erraten, wie und dank wessen finanzieller Unterstützung der Futtertrog des Le Pen-Nachfolgers Robert Ménard, Reporters sans frontières (Reporter ohne Grenzen), Ecuador als der einhundertvierte von 179 hinsichtlich der Pressefreiheit einstufen kann.