03.11.2015 - 18:38 [ German Foreign Policy ]

Dialog von oben

Ein zweites Maßnahmen-Paket, das der außenpolitische Nachwuchs der Adenauer-Stiftung fordert, bezieht sich auf die zivilen Bereiche der deutschen Gesellschaft. Weshalb dies als notwendig gilt, erläutert das von der Stiftung publizierte Papier am Beispiel von Kampfdrohnen. So solle „eine Diskussion über die Vor- und möglichen Nachteile“ von Kampfdrohnen öffentlich geführt werden, „um potentielle Ressentiments innerhalb der Gesellschaft frühzeitig abzubauen“. Eine „Diskussion um die gestiegene Führungsverantwortung Deutschlands“ müsse „mit Blick auf den Einsatz militärischer Mittel“ ebenfalls „intensiver“ als bisher geführt werden; auch dies zielt darauf ab, etwaige Widerstände gegen deutsche Militärinterventionen aufzubrechen.