Barack Obama, Hillary Clinton, Jeb Bush, Scott Walker – wir sollten über all der Wahrsagerei nicht aus den Augen verlieren, dass kein US-Präsident an den Eckpfeilern der Außenpolitik rütteln wird. An erster Stelle steht die Erhaltung amerikanischer Hegemonie mindestens in der westlichen Hemisphäre: Stichwort militärische Überlegenheit. Amerika ist bereit, mit anderen zusammenzuarbeiten, um dieses Ziel zu erreichen, eine Verpflichtung besteht nicht. Bei Bedarf handelt die Supermacht alleine (Unilateralismus). Das geht umso besser, je geringer die Abhängigkeit von anderen ist, und Abhängigkeit misst sich in Barrel.