Am 22. Juni wurde Fernando Lugo, Paraguays gewählter Präsident, in einem so genannt konstitutionellen Putsch aus dem Amt getrieben. Dies ist ein weiteres Anzeichen für die wachsenden Klassenspannungen, die nicht nur in Lateinamerika, sondern in der ganzen Welt vorherrschen und die Existenz demokratischer Herrschaftsformen unter dem Kapitalismus immer stärker gefährden.