Die internationale Konferenz zu Libyen am 29. April in London wird in den Medien pflichtgemäß als Versammlung besorgter Teilnehmer dargestellt, die entschlossen sind, Zivilisten vor den Repressalien des Regimes von Oberst Muammar Gaddafi zu schützen.
In Wirklichkeit sind die Honoratioren aus vierzig Staaten – darunter US-Außenministerin Hillary Clinton, NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon und der Vorsitzende der Afrikanischen Union Jean Ping – zusammengekommen, um wie Geier über ihre Beute herzufallen.