29.11.2018 - 21:04 [ Maria Wölflingseder / antikrieg.com ]

Der andere Revolutionär

Hans Siemsen, wohl der innigste Chaplin-Liebhaber unter den Publizisten seiner Zeit, verweist auf die Botschaft an die Unterdrückten zu Beginn des 20. Jahrhunderts: „Chaplin lehrt, dass man nichts ernst nehmen soll, nichts als die allereinfachsten menschlichen Dinge. Und dass man sich vor nichts fürchten soll, nicht vor den großen Bankgebäuden, nicht vor den Generalen und Unteroffizieren, nicht vor der Würde, nicht vor der Macht und nicht einmal vor dem schrecklichen, dicken Mann! Er lehrt die vollkommene, die radikale Respektlosigkeit. Gott segne ihn! Er ist ein Revolutionär.“