Helle Empörung unter sogenannten Parteigranden löste der burgenländische Landesrat Peter Rezar aus, als er Bundeskanzler Werner Faymann Schuld am mäßigen Abschneiden bei der EU-Wahl gab. Nicht nur das, er dachte auch laut darüber nach, ob es nicht Alternativen zur Koalition mit der ÖVP geben muss, wenn die SPÖ so wenig in der Regierung durchsetzt (und sich dann die WählerInnen dafür entsprechend „bedanken“).
Auch die Sozialistische Jugend, die am 1. Mai ein Ende der Koalition forderte, macht ihren Unmut an der ÖVP und dem geringen Dagegenhalten der SPÖ, dem Verschwinden sozialdemokratischer Positionen fest.