(2003) Nach zwei Jahrzehnten, in denen die akademischen und journalistischen Schlagworte «imperialer Niedergang» und «Überbeanspruchung des Imperiums» gelautet hatten, standen die USA plötzlich als einzige Supermacht da. Die «Magie» der im Lauf
eines halben Jahrhunderts akkumulierten Zinseszinsen wirkte sich ebenso auf unseren Verteidigungsetat aus wie die kumulierten wissenschaftlichen und technologischen Forschungen unserer Streitkräfte. Mit der Macht kommt Verantwortung, ob man sie nun anstrebt oder nicht, ob sie willkommen ist oder nicht. Und es ist einfach eine Tatsache: Wenn man über so viel Macht verfügt wie wir heute, findet man entweder Mittel und Wege, sie anzuwenden, oder aber die Welt wird sie für einen finden.