(Februar 2006) Seit Hollywood in den siebziger Jahren mit Produktionen wie „Zeuge einer Verschwörung“, „Die drei Tage des Condor“ oder „Coming Home“ auf die Watergate-Affäre und den Vietnamkrieg reagierte, wurden dort nicht mehr so viele sozialkritische und politisch ambitionierte Filme gedreht. „Wir bekommen in den Medien keine adäquaten Informationen“, begründet etwa der Schriftsteller John Le Carré diese Entwicklung. „Und in den USA und Großbritannien verfügen wir über keine nennenswerte parlamentarische Opposition. Deshalb fällt Autoren und Filmemachern die Verantwortung zu, diese Informationslücke zu schließen.“