Prof. Zhang Jiadong, Politikwissenschaftler der Fudan-Universität, sieht zwar auch die Notwendigkeit, die innerchinesischen Maßnahmen gegen den Terrorismus zu stärken, hält es aber für unumgänglich, auch einen internationalen Ansatz zu suchen. Sein Beitrag in der chinesischen Printausgabe der gleichen Zeitung analysiert, dass sich die USA (der Westen überhaupt) vom Fokus auf den „Kampf gegen den Terror“ zurückziehen, andere Länder stärker vom internationalen Terrorismus heimgesucht werden und China geradezu von den Ländern mit den meisten Terroranschlägen umzingelt ist. Als neueres Phänomen macht er auch einen „Anti-Chinesischen-Terror“ aus, der seine Wurzeln und Operationsbasen vor allem im Ausland habe.