08.11.2014 - 03:25 [ Bundeswehr-Monitoring ]

Bundeswehrlärm und -dreck verletzt und tötet Meeresbewohner

Ferner bestätigt die Antwort eine Information des NDR vom 27. Juni 2014, wonach der Windpark „SKUA“ in einem „Übungs­gebiet der Luftwaffe und Marine geplant sei, in dem mit scharfer Artilleriemunition geschossen werde, was für die Bundes­wehr nicht verzichtbar sei“. Generell würden „alle seegehenden Einheiten der Deutschen Marine“ ganz­jährig Schieß­übungen durch­führen, und es könne „grund­sätzlich (…) überall auf See geschossen und gesprengt werden, wenn die dafür erforderlichen Rahmen­bedingungen (Wassertiefen, Wetterverhältnisse, Seeraum überprüft und frei von Fahr­zeugen)“ vorlägen. Waffen­systeme würden auch durch Dritte, d h. nicht die Bundes­wehr, „ganz­jährig ebenfalls überall auf See durch­geführt, wenn die Rahmen­bedingungen für die jeweiligen Vorhaben erfüllt sind“. Darüber führe die Bundes­wehr keine Statistik.