So erklärt Roßmanith ernsthaft, dass es bei „Trident Juncture“ nicht „nur“ um Russland gehe. Vielmehr wolle er deutlich sagen: „Die NATO blickt mit diesem Manöver natürlich auch nach Süden, aufs Mittelmeer, nach Afrika und in den Nahen Osten. Die Allianz ist nach wie vor auf 360 Grad orientiert.“ Man demonstriere „Handlungsfähigkeit und damit Stärke“. Ganz am Ende des Interviews droht er: „Wir beherrschen unser militärisches Handwerk. Wir senden auch die Botschaft aus: Die NATO ist das stärkste Militärbündnis der Welt… Jeder sollte sich gut überlegen, wie er mit uns umgeht.“