Unter der verfassungsrechtlichen Neutralität Österreichs versteht Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), als Handlanger der USA gegen Russland zu agitieren. Als es um die NSA-Affäre ging oder darum, dass die USA Syrien angreifen wollen, zeichnete sich der „neutrale“ Faymann durch Untätigkeit aus. Umso eifriger macht er nun vor dem NATO-Gipfel in Wales Stimmung, was sich unter anderem in Interviews und bei der Sitzung des Parlaments nach der Regierungsumbildung zeigte. Wie sich sein Schweigen zu NSA und Co. in (fehlenden) Presseaussendungen ausdrückte, kommt nun eine Meldung nach der anderen – mal vom Bundespressedienst, mal von der SPÖ oder von der Parlamentskorrespondenz.