Allein der Name „Runder Tisch für Nachhaltiges Palmöl“ ist zum Lachen. Oder vielleicht eher doch zum Weinen?
Erstens gibt es nachhaltiges Palmöl praktisch nicht. Der Ölpalmenanbau und die Verarbeitung ist eine höchst umweltschädliche Industrie. Die tausende Hektar großen Monokultur-Plantagen in den Ländern des Globalen Südens wie Honduras sind häufig Resultate von Abholzung des Regenwaldes oder der Vertreibung von Kleinbauernfamilien. Der Anbau laugt die Böden aus, ist sehr wasserintensiv und benötigt große Mengen an chemischen Düngern und Pestiziden.