Sie findet sich in der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele. Dieser wollte wissen, wie viel der BND seit 2005 jedes Jahr auf dem Oktoberfest ausgibt. Geheimdienstkoordinator Hans-Dieter Fritsche antwortete damals: „Im angefragten Zeitraum wurden mit Ausnahme des Jahres 2011 jährlich zentral organisierte Großveranstaltungen mit Vertretern ausländischer Nachrichtendienste auf dem Münchner Oktoberfest durchgeführt. Darüber hinaus wurden in der Verantwortung einzelner Organisationsbereiche des BND Vertreter ausländischer Nachrichtendienste zum Oktoberfest eingeladen.“
Mit Fachgesprächen verbunden
Auch in Zeiten von Sparzwängen sind die Treffen nach Ansicht der Regierung zu vertreten. „Diese Veranstaltungen dienen der Pflege von partnerschaftlichen Beziehungen, beruhen auf Gegenseitigkeit und unterstützen so die gesetzliche Auftragserfüllung“, sagte Fritsche. Zudem würden sie „mit Fachgesprächen verbunden, um einen direkten Nutzen für das dienstliche Interesse zu ziehen“.