US-Außenministerin Clinton warnt vor einer Wutwelle, ihr deutscher Kollege Guido Westerwelle ist zutiefst besorgt über die Eskalation der Gewalt – jetzt hat der tunesische Präsident Sein al-Abidin Ben Ali auf die immer lautere Kritik reagiert. In seiner dritten Fernsehansprache seit Beginn der Massenproteste räumte er erstmals indirekt ein: Seine Sicherheitskräfte haben mit unangemessener Gewalt auf die Proteste gegen die miserable soziale Lage im Land reagiert.