Was jetzt kommt, ist bundesweit ohne Beispiel – und eine Blamage für den Sozialdemokraten Beck, der am Ring mit Bürgergeld Strukturpolitik machen wollte: Die Landesfirma, der die Rennstrecke samt Nebenanlagen – noch! – gehört, wird wegen Überschuldung Insolvenz anmelden müssen. Das Regiment am Ring muss das Land an einen Insolvenzverwalter abgeben. Und der wird die in den Zwanziger Jahren vom Staat für 8,1 Millionen Reichsmark gebaute Rennstrecke samt der jüngst für 330 Millionen Euro in die Eifel geklotzten Betonbauten ganz oder in Teilen in private Hände verkaufen müssen, um die Schulden zu reduzieren.