Anlässlich der am Freitag beginnenden Sommerspiele in Rio de Janeiro beklagt die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) eine »zunehmende Militarisierung der Olympischen Spiele«. Aktueller Anlass ist eine Fernseh- und Plakatkampagne der Bundeswehr, mittels derer die Armee in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit Sprüchen wie »Wir kämpfen für die Freiheit. Und für Medaillen« um neue Rekruten wirbt. »Das ist eindeutig ein Verstoß gegen die Satzung des Sportbunds«, erklärte Ralf Buchterkirchen, Bundessprecher der DFG-VK, am Dienstag auf der Website der Aktivisten.