29.10.2012 - 06:52 [ Kotti&Co ]

Aufruf von ArchitektInnen, StadtplanerInnen, SozialwissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und JournalistInnen für Kotti & Co

„Kotti & Co.“ verlangt die Kappung der rasant gestiegenen Mieten auf ein sozialverträgliches Niveau von 4 Euro pro qm nettokalt sowie eine Überarbeitung der bestehenden Regelungen zur Kostenmiete, mit dem Ziel, Gewinne aus fiktiven Kosten auszuschließen. Die MieterInnen wehren sich insbesondere auch gegen die zunehmende Vertreibung von einkommensschwachen MigrantInnen und Familien im ALG II-Bezug aus Kreuzberg und anderen Innenstadtquartieren, forciert durch die Weigerung des Landes, die fast überall gestiegenen Mietkosten zu übernehmen. Ferner fordern sie die politisch Verantwortlichen auf, im Herbst eine Arbeitskonferenz zum sozialen Wohnungsbau in Berlin abzuhalten und dazu alle interessierten MieterInneninitiativen sowie ExpertInnen aus Miet- und Stadtpolitik, Wissenschaft, Recht und Wirtschaft einzuladen.