Wahlen sind darin und darüber hinaus auch eine Form der Subjektivierung/Unterwerfung. Im Anschluss an Althusser könnte vielleicht von einer interpellativen Wirkung von Wahlen gesprochen werden: Sie sind die explizit ‚politische’ Form der Anrufung, durch welche der Staat seine Staatsbürger*innen zählt und sie mit ihrer Stimmabgabe das Bestehende affirmieren.