MaranhĂŁo hatte erst vergangene Woche das Amt des Parlamentschefs von dem erbitterten Erzfeind Rousseffs, Eduado Cunha von der Partei der demokratischen Bewegung (PMDB), ĂĽbernommen. Der Oberste Gerichtshof hatte Cunha vorĂĽbergehend suspendiert, da er das Amt genutzt habe, um Korruptionsermittlungen gegen ihn zu behindern – er soll bei Auftragsvergaben des halbstaatlichen Ă–lkonzerns Schmiergelder von bis zu fĂĽnf Millionen US-Dollar kassiert haben, was er bestreitet.